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Forschungsprofil

   
       
 

Favorisierte Arbeitsschwerpunkte bilden die empirische Untersuchung und Theoretisisierung online-mediengestützter und konvergenter sozialer Interaktionen. Dabei steht ihre stilistische Praxis in Wort und Bild sowie deren entsprechende Analysemöglichkeiten im Vordergrund. Nachrichten-, Institutions- und Unternehmenskommunikation werden mediensemiotisch in ihrer multikodierten und/oder multimodalen Symbolhaftigkeit untersucht. Besonderer Fokus liegt auf …

  • die multimodalen Produktions- und Rezeptionspraktiken digitaler und vernetzter Medien sowie die damit realisierte (mobile) Online-Kommunikation
  • auf kulturellen Seh-, Stil- und Gestaltungspraktiken und Nutzungen visueller Kommunikation und Desgn
  • den konvergenten Schnittstellen zwischen digitalen sowie Print- und Rundfunkmedien
  • den Individuen in ihrer mediennutzenden Identitätskonstruktion sowie in ihrer Teilhabe an politischer, sozialer und kultureller Vergemeinschaftung

Empirische Gegenstände sind hierbei journalistische-, schuldidaktische-, persönliche- sowie Werbe- und Unternehmenskommunikation als auch kommunikative Praktiken in verschiedenen virtuellen Welten (z.B. sozialen Netzwerken, E-Learning-Anwendungen, virtuelle Museen etc.), die auf der massen-, meso- und mikromedialen Ebene untersucht werden.

Aktuell werden diese Ansätze für eine Didaktisierung visueller Kommunikation  (Digital/Visual literacy) in Form von Lehrkonzepten in Schule und Studium sowie zu Weiterbildungs- und Consultingkonzepten für Journalisten, Unternehmen und Organisationen ausgearbeitet.

 
       
 

Forschungsanliegen

   
       
 

Mit Hilfe bestehender Begriffs- und emprischer Instrumentarien werden Medienprodukte und ihre Nutzung bezüglich Ergonomie, Funktionalität, Imagestiftung/Ästhetik und Zielorientierung untersucht. DIes erstreckt sich über folgende Gegenstandsbereiche:

  • Stil und Qualität der multomodalen Gestaltung von Informationen und Bild in der online- sowie crossmedialen Nachrichten -Kommunikation
  • Identitäts- und Image der Corporate Identity-Praktien von Unternehmen in Wort und Bild in crossmedialer Umsetzung
  • Ergonomie, Funktion und sozialer Stil von medialen und materialen Designphänomenen
  • Visuelle Identitätskonstruktion, Vergemeinschaftungs- und Abgrenzungspraxis in konvergenten Medienumgebungen

Methodenentwicklung

  • Systematisierung von qualitativen Samplingmethoden zur Erhebung valider Daten der visuellen (Online-)Kommunikation
  • Weiterentwicklung online-ethnografischer Methoden der teilnehmenden Beobachtung und Interviewführung zur Erhebung von digitalen Praktiken der Bild- und Schriftkommunikation in verschiedenen Praxisfeldern wie Journalismus, Design, Politik, Wirtschaft
  • Ausbau eines Consulting-, Supportkonzepts zur Entwicklung, Realisierung und Evaluierung von visuellen Kommunikationskonzepten für Medien-, Kultur- und Wirtschaftsinstitutionen
   
       
 

Bisherige Drittmittelprojekte

   
       
 

Bewilligt wurde das DFG-Graduiertenkolleg CrossWorlds – Kopplung virtueller und realer Welten, an dessen Antragstellung ich offiziell als Nachwuchswissenschaftler den Teilbereich Designwissenschaft mit Blick auf visuelle Praktiken in virtuellen Museen ausgearbeitet hat. Online: http://crossworlds.info/


Bewilligt wurde ein Antrag eines DFG-Einzelprojektes (Fördernummer: FR 1328/5-1) im inhaltlichen Anschluss an meiner Dissertation und in Zusammenarbeit mit Claudia Fraas zur Entwicklung eines Erhebungs- und Analyseinstrumentariums von multimodalen Online-Diskursen in Politik und Wirtschaft. Das Projekt ist Mitte 2012 erfolgreich abgeschlossen worden.
>> Hompage des Projektes

 

 

 

       
 

Bisherige Forschung

   
       
 

Habilitationsprojekt

Die Arbeit zum Thema "Visuelle Stile. Zur sozialsemiotischen Konzeptualisierung visueller Medienkultur und konvergenter Designpraxis" stellt eine medien-, kommunikationswissenschaftliche Designtheorie konvergenter Mediengestaltung dar. Hierbei werden mimetische Stil-Praktiken der (Bewegt-) Bild-, Schrift- und Grafikgestaltung sowie Layout/Screendesign und Typografie als crossmediale Praktiken der Identitäts- und Gemeinschaftstiftung in journalistischen, unternehmenskommunikativen und populärkulturellen Medienprodukten begrifflich gefasst und in ihrer kommunikativen Funktion stilanalytisch untersucht. Die Arbeit bietet eine Konzept- und Methodeninnovation zur kommunikations- und sozialwissenschaftlichen Erschließung materialer und medialer Produkte in alltags- und medienkulturellen Welten, die im Anschluss anhand von unterschiedlichen Praxisfeldern (z.B. Journalismus, Social-Commerce, E-Learning, virtuelle Museen etc.) empirisch untersucht werden sollen

Mitinitiator des Graduiertenkollegs CrossWorlds

Im Graduiertenkolleg CrossWorlds – Kopplung virtueller und realer Welten ihaltliche Begleitung der Arbeiten zur visuellen Kommunikationsforschung.

DFG-Netzwerk Bildphilosophie

Im DFG-Netzwerk Bildphilosophie Bearbeitung der Bereiche Online-Kommunikation, Visual Culture, Cultural Studies, Gender- und Diskurstheorie und Koordinierung der Autoren für die Erstellung eines bildwissenschaftlichen Methodenbandes und eines Glossars. Das Netzwerk bringt Medien-/Kommunikations-, Kunst- und Sozialwissenschaft mit der Bildphilosophie zusammen.
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DFG-Netzwerk DiskrsNetz

Im DFG-Netzwerk DiskursNetz hat der Bewerber u.a. Beiträge zur visuellen Kommunikation on- und offline, zum Mediendispositiv, zur Medienanalyse, kritischen Diskursanalyse und Multimodalität verfasst Das Netzwerk erarbeitet ein Glossar und ein Kompendium zu einer transdisziplinären Diskursforschung. Es bringt Soziologen, Kultur- und Sprachwissenschaftler zusammen.
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Online-Kommunikation

Zu diesem Thema hat der Bewerber gemeinsam mit Kollegen ein Lehrbuch zur sozialen Kommunikation im Netz verfasst:
Fraas, Claudia / Meier, Stefan / Pentzold, Christian (2012): Online-Kommunikation: Grundlagen, Praxisfelder und Methoden, München: Oldenbourg, verfasst. Es handelt sich dabei um Konzepte und Methoden zur qualitativen und quantitativen Untersuchung von Online-Kommunikation im crossmedialen Medienverbund.

Online-Diskurse

Zum Abschluss des DFG-Projektes "Online-Diskurse" wurden deren Ergebnisse im gleichnamigen Tagungsband zusammengefasst und mit anderen Ansätzen zum Gegenstand in Beziehung gesetzt: Fraas, Claudia / Meier, Stefan / Pentzold, Christian (Hg.) (2013): Online-Diskurse. Theorien und Methoden transmedialer Online-Diskursforschung. In der blauen Reihe der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF), Köln: Halem.
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Populäre Medienkultur

Gegenstände waren kommunikative Praktiken öffentlicher und erinnerungskultureller sowie populärkultureller Mediendiskurse wie der mediatisierten Form des Kochens, der journalistischen und privaten Fotografie, des Comics, des HipHop, des Graffito, des Rechtsextremismus etc.

Medienkultur des HipHop

Es wurden mehrere Studien mit Hilfe text-, bild-, stil- und (kritisch) diskursanalytischer Verfahren sowie der Grounded Theory und der Ethnografie zur medialen Praktiken des HipHop durchgeführt. Höhepunkt war die Tagung HipHop meets Academia in Korrperation mit dem HipHop-Festaval Splash!
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Promotionsprojekt (Bild-)Diskurs im Netz

Thema der Dissertation war die Ausarbeitung einer Methodologie, die es ermöglicht, (Online-)Diskurse am Beispiel der erinnerungskulturellen Debatte um die Wehrmachtsausstellung in ihrer visuellen und multikodierten Kommunikationspraxis zu analysieren. (Note: summa cum laude)
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